Häufige Fragen


Im Laufe der Jahre haben sich bei unseren Patienten einige Fragen als besonders interessant und wichtig herausgestellt.  Weitere Informationen sowie Antworten auf Ihre individuellen Fragen erhalten Sie im Rahmen des persönlichen Beratungsgespräches. 

Ist die Behandlung mit der hyperbaren Sauerstofftherapie altersbedingt eingeschränkt?


Eine Behandlung mit der hyperbaren Sauerstofftherapie kann fast unabhängig vom Alter ( ~6-90 Jahre) durchgeführt werden. Entscheidend sind Begleiterkrankungen, die evtl. ein Risiko darstellen. Eine allge-meine, internistische Voruntersuchung zur genauen Abklärung ist aus diesem Grund vor Antritt einer Behandlung notwendig.

 

Wie viele Druckkammersitzungen müssen durchgeführt werden?

 

Die Anzahl der zu absolvierenden Therapiesitzungen hängt von mehreren Faktoren ab. Neben der eigentlichen Erkrankung, die zu einer HBO-Therapie veranlasst hat, spielt hier vor allem der klinische Verlauf eine wesentliche Rolle. Erfahrungsgemäß sind bei Innenohrerkrankungen jedoch in der Regel 10 bis 15 Therapiesitzungen notwendig. Die meisten anderen Erkrankungen (wie etwa Knochennekrosen, Knochenmarködeme oder Wundheilungsstörungen) erfordern eine wesentlich höhere Anzahl zwischen 20 und 25 Sitzungen oder in bestimmten Fällen auch deutlich darüber hinaus.

 

Wie oft findet die Therapie statt?

 

Bei uns finden von Montag bis Freitag jeweils zwei Therapiesitzungen (9 Uhr und 11 Uhr) statt. Auch an Feiertagen, bei Patienten, die neu mit der HBO-Therapie begonnen haben und somit eine unterbrechungsfreie Therapie gewährleistet sein muss, finden zusätzliche Therapiesitzungen statt.

 

Kann jeder Patient ohne weiteres eine HBO-Therapie machen?

 

Im Rahmen der, vor der Therapie, notwendigen Drucktauglichkeitsuntersuchung werden unsere Patienten auf mögliche Kontraindikationen hin untersucht. Sollten sich hierbei Auffälligkeiten zeigen, die gegen die Durchführung einer HBO-Therapie sprechen, wird der Patient von uns zunächst an einen entsprechenden Facharzt zur weiteren Abklärung weiterüberwiesen. Ist diese Facharzt-Untersuchung unauffällig, kann in der Regel die Therapie beginnen. Im Rahmen eines unverbindlichen Beratungsgespräches wird darüber hinaus auch abgeklärt, ob die Erkrankung des Patienten für eine HBO-Therapie geeignet und erfolgsversprechend ist.

 

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen bei der HBO-Therapie?

 

Auch bei der HBO-Therapie gibt es, wie auch bei anderen medizinischen Behandlungen, gewisse Risiken und Nebenwirkungen, die in der Regel jedoch sehr gering und vor allem auch kontrollierbar sind. Vor der Durchführung einer HBO-Therapie wird der Patient eingehend über alle allgemeinen und auch individuellen Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt.

 

Welche Untersuchungen werden zur Beurteilung der Drucktauglichkeit durchgeführt?

 

Unsere Drucktauglichkeitsuntersuchung erfolgt nach den Richtlinien der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM e. V.) und beinhaltet standardmäßig ein Ruhe-EKG, ein Lungenfunktionstest, eine Ohrmikroskopie, ein Tympanogramm sowie auch einen Hörtest. Bei Patienten ab 40 Jahren oder Patienten, bei denen in der Vorgeschichte Lungenerkrankungen vorliegen muss zusätzlich ein Röntgenbild der Lunge angefertigt werden. Dies erfolgt jedoch erst, nachdem der Therapiestart festgelegt und die Drucktauglichkeit gegeben ist.

 

Mit welchen Gesamtkosten muß im Durchschnitt gerechnet werden? 


Sie sollten mit Gesamtkosten in Höhe von ca. 1.500 Euro bis 3.500 Euro rechnen (abhängig von der Anzahl der Therapiesitzungen). Einen entsprechenden Kostenübernahmeantrag an die Krankenkasse/Versicherung oder Beihilfestelle wird durch uns gestellt.

 

Werden die Kosten von der privaten Krankenkasse und der staatlichen Beihilfe übernommen? 


Die Beihilfe übernimmt nach §6 der Beihilfeverordnung die anteiligen Kosten. Die privaten Krankenversicherungen übernehmen in der Regel auf Antrag die Kosten.